- 1: Aktuelles.
- 2: Studium.
- 2.1: Bachelor.
- 2.2: Master.
- 2.3: Beratung und Bewerbung.
- 2.4: Infos für Immatrikulierte.
- 2.5: Erstsemesterinfo.
- 2.6: Studienfinanzierung.
- 2.7: Gründe für FH OS.
- 2.8: Career Center.
- 3: Laborbereiche.
- 4: Forschung.
- 5: International.
- 6: Kontakt.
- 7: Service.
Verfahrenstechnik (B.Sc.)
Wissen Sie, was man alles aus Rohöl machen kann? Medikamente und Kunststoffe, Farben und Teer, Benzin und Diesel und vieles mehr. Auch aus anderen Rohstoffen werden zahlreiche Produkte hergestellt. Hierzu sind verfahrenstechnische Prozesse erforderlich. Verfahrenstechnik ist aber viel mehr: Überall dort, wo Rohstoffe aufbereitet werden, kommt sie zum Tragen. Zum Beispiel bei der Herstellung von Baustoffen, in der Nahrungsmittelindustrie, in der Chemie, Energietechnik und immer stärker in der Umwelttechnik. Experten für diesen Industierbereich bildet der Bachelor-Studiengang „Verfahrenstechnik“ an der FH Osnabrück aus.
Wer sich nicht auf einen speziellen Bereich festlegen möchte, studiert die Fachrichtung „Allgemeine Verfahrenstechnik“. Solchen Absolventinnen und Absolventen bietet sich nach dem Studienabschluss eine sehr breite Auswahl an möglichen Tätigkeiten und die Nachfrage nach solchen Fachleuten ist sehr groß.
Ab dem Wintersemester 2008/09 startet im Bachelor-Studiengang "Verfahrenstechnik" neue zukunfstweisende Fachrichtung „Nachhaltige Energiesysteme“ . Mit dieser Fachrichtung reagiert die Hochschule auf die immer weiter steigende Nachfrage nach Fachleuten in diesem Bereich. Entsprechend attraktiv sind spätere Berufsperspektiven für Absolventinnen und Absolventen.
In der Fachrichtung „Nachhaltige Energiesysteme“ spezialisieren sich Studierende auf Anlagen, die auf erneuerbare Energien ausgerichtet sind. Es geht dabei vor allem um Biogas-, Windkraft- und Solarenergie-Anlagen sowie die Herstellung und Verwendung von Ersatzbrennstoffen wie z. B. Biokraftstoffe.
„Die wachsenden Erdgas- und Erdölpreise, der geplante Ausstieg aus der Atomenergie und das politische Ziel, Deutschland unabhängiger von Energielieferungen aus dem Ausland zu machen – all diese Faktoren erklären, warum die erneubaren Energien heute so wichtig sind“, sagt der Studiendekan Prof. Dr. Frank P. Helmus. „Und als unangefochtener Vorreiter auf diesem Gebiet braucht Deutschland besonders viele Spezialisten – dieser Bedarf ist heute noch bei Weitem nicht gedeckt.“
Ganz gleich, in welcher Branche Verfahrenstechniker später arbeiten – ein breites Grundwissen ist für sie unerlässlich. Deshalb stehen zunächst Fächer wie Mathematik, Physik, Chemie, aber auch Statik, Festigkeitslehre und Thermodynamik auf dem Stundenplan. Später erlernen Studierende vertieft mechanische, chemische, thermische oder biologische Verfahrenstechnik und andere Spezialdisziplinen. Projektmanagement, Betriebswirtschaftslehre oder technische Kommunikation auf Englisch runden das breite Fächerangebot ab. Besonders wichtig: Projektarbeit, auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen, steht beim Studium der Verfahrenstechnik hoch im Kurs.
Für besonders gute Studierende bietet sich nach Abschluss des Bachelors die Möglichkeit, sich im Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ an der FH Osnabrück weiter zu qualifizieren.
Weitere Informationen zur Verfahrenstechnik finden Sie hier.



